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Die Fachschaft (Juli 2016)

Fachschaft

Was ist eine Fachschaft?

Der AStA unserer Universität äußert sich dazu wie folgt:

Eine Fachschaft besteht aus "ganz normalen Studierenden" eines Fachbereichs/Studiengangs. Die Leute der „aktiven Fachschaft“ widmen ein bisschen von ihrer Zeit den alltäglichen (aber auch nicht so alltäglichen) Problemen der Studierenden: Sie verwalten Sammlungen alter Klausuren, Prüfungen und Skripte, geben Tipps zur Belegung von Kursen, helfen bei Problemen. Außerdem vertreten sie die Interessen der Studierenden in verschiedenen studentischen Gremien und versuchen so, die Studienbedingungen in einem Fach zu verbessern.

Eine Hauptaufgabe ist jedes Jahr (oder auch jedes Semester) die Einführung der neuen Studierenden. Diese Veranstaltung sieht in jeder Fachschaft anders aus, hat aber immer das gleiche Ziel: die neuen Studierenden sollen sich untereinander kennen lernen und der Start ins Studium, in eine neue Umgebung und in ein neues Leben erleichtert werden.

Da die Fachschaftsarbeit um so mehr Spaß macht, je mehr Leute dabei sind, und so außerdem auch mehr Ideen umgesetzt werden können, solltet Ihr einfach mal zum nächsten Treffen Eurer Fachschaft vorbeischauen. Ort und Zeit findet ihr am Fachschaftbrett und auf der Homepage. Die „alten“ Fachschaftler freuen sich über jeden Interessierten und es gibt für jeden Motivierten eine Aufgabe. Und es gibt keinen besseren Weg, um aktiv die Studienbedingungen in seinem Fach zu verbessern und dabei noch jede Menge zu erleben.

Damit die Fachschaften eine Möglichkeit haben, sich untereinander auszutauschen, findet mehrmals im Jahr die Fachschaftsvertreterkonferenz (FVK) statt, die vom Fachschaftsreferenten geleitet werden. Dort treffen sich Vertreter jeder Fachschaft und besprechen aktuelle Probleme. Da alle Fachschaft ähnliche Betätigungsfelder haben, sind auch die Hürden sehr ähnlich, und oft können andere Fachschaften mit ihren Erfahrungen weiterhelfen. Aus den auf der FVK angesprochenen Themen entwickeln sich häufig Arbeitskreise oder Gesprächsrunden, die dann weitere Lösungen erarbeiten.

Lohnenswert ist auch immer ein Blick auf das Fachschaftsbrett und auf die Homepage. Dort findet Ihr die neuesten Informationen über Eure Fachschaft, Euren Studiengang und die brisanten Themen an der Uni, z. B. Studiengebühren, …

Wer am formellen „Was sind wir?“ interessiert ist, dem sei erklärt, dass es sich bei der Fachschaft Mathematik und der Fachschaft Informatik jeweils um teilrechtsfähige Gliedkörperschaften des öffentlichen Rechts handelt, was sich aus §28(4) HSG und der Organisationssatzung der Studierendenschaft der CAU Kiel ergibt.

Hochschulpolitik

Weitere Informationen gibt es auch auf der offiziellen Wahlseite

Die Fachschaftsvertretungen

Alle Studierenden eines Faches bilden die Fachschaft des jeweiligen Instituts. In jedem Institut können die Studierenden ihre Fachschaftsvertreter (und deren Stellvertreter) wählen.

Die Fachschaftsvertretungen sind wie StuPa und AStA auch Körperschaften des öffentlichen Rechts und stehen prinzipiell gleichberechtigt neben diesen. Alle Fachschaften sind in der Fachschaftsvertreterkonferenz (FVK) vertreten - diese koordiniert die Arbeit der Fachschaften und schlägt dem StuPa Kandidaten für die Besetzung des Fachschaftsreferats im AStA vor.

In der Mathematik stehen maximal fünf, in der Informatik maximal drei Kandidatenpaare zur Wahl. Das Studierendenparlament

Das Studierendenparlament

Das Studierendenparlament (StuPa) wird von der Gesamtheit aller Studierenden gewählt, hat 21 Sitze und tagt während des Semesters in der Regel einmal monatlich. Das StuPa wählt den AStA und ist ihm gegenüber weisungsberechtigt. Die Wahl des AStA läuft so ab, dass zunächst der Vorstand gewählt wird und danach die einzelnen Referate - besondere Wahlverfahren gibt es dabei für das "Referat für ausländische Studierende" und für das "Fachschaftsreferat".

Die ausländischen Studierenden erhalten die Möglichkeit, bei der Wahl zum StuPa auch einen Kandidaten für das für sie zuständige Referat zu nominieren.Gängige Praxis für die Wahl des Fachschaftsreferats ist, dass dieses von der Fachschaftsvertreterkonferenz dem AStA-Vorstand vorgeschlagen wird. Dieser macht sich dann regelmäßig den Vorschlag zu eigen, woraufhin das StuPa den Vorgeschlagenen wählt.

Der gewählte AStA ist dann die höchste Repräsentation der Studierenden nach Innen und nach Außen. Im StuPa können alle Studierenden Anträge stellen, so werden beispielsweise viele Aktivitäten der Fachschaften oder von Hochschulgruppen durch das StuPa finanziert - die Sitzungen von StuPa und AStA sind hochschulöffentlich.

Gerade weil der AStA nicht direkt gewählt wird und weil er so überaus wichtige Funktionen erfüllt, ist es um so dringlicher, sich an der Wahl für das StuPa zu beteiligen.

Der Fakultätskonvent

Die Universität teilt sich in 9 Fakultäten. Das höchste Gremium jeder Fakultät ist der jeweilige Konvent. Es gibt deshalb 9 Konvente und jede/jeder Studierende ist (normalerweise) nur für einen dieser Konvente wahlberechtigt. Die Konvente wählen ihre/n DekanIn, entscheiden über die Prüfungsordnungen und schlagen dem Senat die Kandidaten für die Lehrstühle vor.

In der Technischen Fakultät gibt es zwei Sitze (es ist Praxis, dass sich ein Kandidatenpaar der Ingenieure und eines der Informatik aufstellt). Für die Math.-Nat. Fakultät ist die Situation komplexer, jedoch wird dort auch nach einvernehmlichen Lösungen gesucht.

Präsidium und Senat

Die zentrale Verwaltung der Universität wird vom Präsidium und in Person von der Präsidentin bzw. dem Präsidenten geleitet. Dem Präsidium gehören zudem VizepräsidentInnen und ein(e) GeschäftsführerIn an, genannt KanzlerIn. Gewählt werden diese vom Senat, dem höchsten Gremium der Universität. In diesem sind die Studierenden jedoch mit 4 von 23 Sitzen extrem unterrepräsentiert, während die Professorenschaft 12 SenatorInnen stellt und damit eine Mehrheit sicher hat. Dennoch darf man den Einfluss der Studierenden im Senat nicht unterschätzen. Zum Einen können sie die studentische Sichtweise in die Diskussion einbringen, zum Anderen als "Zünglein an der Waage" fungieren, wenn sich Professorenschaft und Mitarbeiterschaft mal wieder nicht einig sind. Der Senat beschließt alle Ordnungen der Universität, das heißt beispielsweise die Verfassung, aber auch Prüfungs- und Studienordnungen, und wählt neue ProfessorInnen. Um diese Arbeit zu bewältigen, werden vom Senat diverse Ausschüsse eingerichtet, in welchen die Senatssitzungen vorbereitet werden. Auch in diesen Ausschüssen sitzen studentische VertreterInnen. Im Senat und in den Ausschüssen haben die Kieler StudierendenvertreterInnen dabei ein bundesweit einmaliges "Privileg": Sie können mit einem so genannten "studentischen Veto" Entscheidungen stoppen, die aus ihrer Sicht gegen die Interessen der Studierenden getroffen werden – allerdings hat dieses Veto nur aufschiebende Wirkung, sodass es in der darauffolgenden Sitzung mit einfacher Mehrheit überstimmt werden kann.