Vektor:Freizeitaktivitäten
Wenn man mal nicht am Schreibtisch oder in der Vorlesung sitzt, kann und
sollte man natürlich auch in Kiel etwas unternehmen. Da ihr euch hier
wahrscheinlich noch nicht so gut auskennt, wollen wir euch ein paar
Anregungen geben.
Diskotheken und Partys
Kiel bietet euch eigentlich für jeden Musikgeschmack etwas. Da wäre zum Beispiel die Bergstraß, in einem ehemaligen Parkhaus findet ihr dort eine Ansammlung kleiner Clubs mit ganz unterschiedlichen Musikrichtungen, von Partyhits, über Rock bis zu Gothic könnt ihr dort alles hören. Schön am Tucholsky ist auch, dass in der Woche der Eintritt frei ist, am Wochenende die Eintrittspreise für Studenten ermäßigt sind. In den Ferien kann es dort jedoch sehr voll werden, so dass die Tanzfläche eher einer Sauna ähnelt. In der Nähe des Tucholskys findet ihr auch einen urgemütlichen Irish Pub mit leckerem irischen Gebräu, sowie die Bar Bond, welche hin und wieder kleinere Events anbietet. Auch die Cocktailbar Subzero ist dort zu finden. Donnerstags wird häufig auch direkt an der Uni gefeiert, viele der Fachbereiche organisieren einige Partys; Informationen dazu erhaltet ihr meist durch Flyer in der Mensa oder durch kreativ gestaltete Werbebettlaken, aufgespannt an der Eisenbahnbrücke über der Olshausenstraße. Die Studentenpartys überzeugen durch attraktive Eintrittspreise und humane Getränkepreise, von der über die Stadt hinaus bekannten Sportlerparty einmal abgesehen. Sehr zu empfehlen ist die legendäre Informatik- und Mathe-Party, die jedes Semester von der Fachschaft veranstaltet wird. An dieser Stelle sei auch gleich noch auf unser jedes Semester stattfindende Skatturnier hingewiesen, das dieses Jahr am 30.April stattfindet. Falls einmal keine Studentenparty steigt, kann man viele der Studenten auch im Max antreffen. In nettem Ambiente bietet es herkömmlichen Dance-Mix aus Schlager, Dancefloor und Techno. Dort finden gelegentlich auch Studentenparties der Institute statt sowie diverse besondere Events am Wochenende. Jeden Freitag und Samstag ab 21 Uhr gibt es dort ermäßigte Eintrittspreise für Studenten. Für den Hunger zwischendurch gibt es neben der Max Disco in der Eichhofstraße auch das Max Restaurant. In direkter Nachbarschaft befindet sich die neu gestaltete Cocktailbar El submarino. Dank freundlicher und sonniger Gestaltung kann man dort für einige Stunden den düsteren Kieler Winter vergessen und sich bei einem leckeren Cocktail von der lateinamerikanischen Stimmung anstecken lassen. Nicht weit entfernt vom Max ist das Veranstaltungscenter Traum GmbH im Grasweg. In einem ehemaligen Fabrikgebäude verfügt es über zwei Veranstaltungssäle, ein uriges Restaurant und ein Kino, in denen eigentlich jedes Wochenende etwas los ist. Wer es lieber etwas größer mag, für den bietet das Atrium im ca. 10 km entfernten Raisdorf das Richtige. Auf 4000 m^2 und 3 Floors bietet diese Großraumdisco den Besuchern die unterschiedlichsten Musikrichtungen. Studenten bekommen häufig Eintrittsermäßigung, doch die Preise entsprechen denen von Großdiskotheken. Außerdem gibte es einen stündlich verkehrenden Shuttle-bus. Weitere Lokalitäten und Infos zu aktuellen Events findet man auch auf der Internetseite http://www.kiel4kiel.de
Kino
Wer die aktuellen Filme sehen möchte, kommt nicht um das CinemaxX am Bahnhof herum. Das ist zwar ein sehr schönes und geräumiges Kino mit 10 Sälen, aber außer am Dienstag und Donnerstag leider auch recht teuer. An diesen Kinotagen kann man Parkettplätze für 4,50 € ergattern, an den anderen Tagen erhalten Studenten eine kleine Ermäßigung. Etwas preiswerter ist das Neue Studio in der Nähe des Dreiecksplatzes. Wer nicht immer den aktuellsten Kinofilm ansehen möchte, dem kann nur die Brück} empfohlen werden. In der Nähe der Haltestelle Holstenbrücke läuft da für eine Woche ein Film, den es schon im CinemaxX nicht mehr gibt, die DVD jedoch noch nicht im Handel ist. Einmal in der Woche kann man jedoch auch ganz unterschiedliche Filme im großen Hörsaal des Audimax sehen, neben einem einmaligen Semesterbeitrag von nur 50 Cent, darf man jeden Film für nur 1 Euro sehen. Falls ihr einen Film abseits des Mainstreams gucken möchtet, empfiehlt sich das kommunale Kino in der Pumpe. Für wen das mit Kino nichts ist und lieber sich eine DVD leihen möchte, der kann bei Film Peter (mehrfach in Kiel vertreten) fündig werden. Günstiger geht es unweit der Uni in der Mediathek Funtime (Kreuzung Holtenauer Stra"se/Knooper Weg).
Kneipen, Biergärten und Restaurants
Natürlich kann man in Kiel nicht nur in der Mensa essen. Schon in direkter Nähe der Uni sind einige brauchbare Restaurants zu finden, wie zum Beispiel das Oblomow, ein kleines Eck-Restaurant mit Biergarten, das unter der Woche einen günstigen Mittagstisch anbietet. Es ist ein Stück die Olshausenstraße runter in Richtung Holtenauer Straße zu finden. Auf dem gleichen Wege trefft ihr auch auf das Frizz und das Viva. In der Holtenauer selber finden sich jede Menge Kneipen und Restaurants, z.B. das mexikanische Santa Fe, wenn es mal etwas Besonderes sein soll. Wenn es Pizza oder nicht so teuer sein soll, bietet sich die Bazille oder das Heinrich VIII an. Letzteres ist besonders dann hilfreich, wenn ihr zu lange zusammen an den Übungsaufgaben getüftelt habt, es hat bis 2.30 Uhr geöffnet. Erwähnt werden soll hier auch noch das Wubbke (urig und gemütlich). Besonders für den Sommer ist die Forstbaumschule eine wichtige Adresse, hier sitzt man gemütlich draußen in Biergartenatmosphäre umgeben von einem Park. Kennen sollte man auch die Lokalitäten am Alten Markt. Hier findet man das Hemingway und das Mangos, die beiden wohl bekanntesten Cocktailbars in Kiel, so wie die Kieler Brauerei, ein Steakhaus und das Alex. Auch das El Paso in der Nähe der Ostseehalle ist sehr zu empfehlen. Diese Liste ist natürlich nicht einmal ansatzweise komplett. Soll sie auch nicht sein, aber jetzt wisst ihr, wo ihr anfangen könnt.
Wer mehr auf das Grillen im Grünen steht, dem sei wärmstens der Schrevenpark empfohlen. Dort tummelt sich sobald die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind, ein großer Teil der Studentenschaft.
Sportliche Betätigungen
Wenn man die ersten Uni-Tage hinter sich hat, fragt man sich, wie es einige noch schaffen, neben dem Studium noch Sport zu betreiben. Auch wenn ihr der Überzeugung seid, dass die Zeit dafür nicht reicht -- nehmt sie euch. Denn wenn der Körper nicht fit ist, wirkt sich das auch auf den Kopf aus.
Unser Sportzentrum in der Olshausenstraße braucht keinen Vergleich mit Einrichtungen anderer Unis zu scheuen -- es ist bundesweit in den ersten Rängen. Hier wird eigentlich jede wichtige Sportart angeboten, je nach Angebot mit freiem Training, Anfänger- und Fortgeschrittenenkursen und Unimannschaft. Über die Möglichkeiten informiert ihr euch am besten im Internet oder über das Programmheft.
Generell benötigt man zur Teilnahme an Veranstaltungen des Hochschulsportes eine sogenannten Hochschulsport-Karte, die man im HSP-Büro für 3 € bekommt und zu Anfang eines jeden Semester für 9 € verlängern muss. Für die erstmalige Ausstellung benötigt man seinen Personalausweis und ein Passfoto .
Zusätzlich muss man sich für viele Kurse anmelden beziehungsweise eine Nutzermarke erwerben (Termine beachten!). Wenn man allerdings einmal seine Hochschulsportkarte hat, kann man die Gebühr für die Verlängerung und für Kurse sogar online bezahlen, man braucht also nicht mehr ewig anzustehen.
Besondere Erwähnung verdient das Fitnesscenter der Uni -- das Eine befindet sich direkt gegenüber dem Sportzentrum. Um dieses nutzen zu können, muss man eine Nutzermarke erwerben, die aber im Vergleich zu kommerziellen Angeboten sehr preiswert ist zur Zeit 90~\euro für 6 Monate Möchte man an den Aerobic-Kursen teilnehmen oder die Sauna nutzen, muss man allerdings nochmal extra zahlen.
Da wir hier in der Hauptstadt des Wassersports sind, gibt es natürlich jede Menge Angebote zum Thema Segeln, Surfen und Rudern -- nicht nur im Sportzentrum. So gibt es den Akademischen Segler-Verein, den 1.Kieler Ruder-Club und jede Menge Möglichkeiten, Surfen zu lernen.
Wo wir gerade am Wasser sind, dort kann man entlang der Kiellinie auch gut auf Inlinern entlang gleiten, und dann im Louf oder in der Forstbaumschule seine Flüssigkeitsvorräte wieder ergänzen. Letztere ist etwas schwierig zu finden, da sie nicht direkt am Wasser liegt. Ihr findet sie, wenn ihr beim Seebad Düsternbrook die Köster Allee hochgeht.