Vektor:Freizeitaktivitäten
Wenn man mal nicht am Schreibtisch oder in der Vorlesung sitzt, kann und
sollte man natürlich auch in Kiel etwas unternehmen. Da ihr euch hier
wahrscheinlich noch nicht so gut auskennt, wollen wir euch ein paar
Anregungen geben.
Diskotheken und Partys
Kiel bietet eigentlich für jeden Musikgeschmack etwas. Da wäre zum Beispiel die Bergstraße: in einem ehemaligen Parkhaus findet ihr dort eine Ansammlung kleiner Clubs mit ganz unterschiedlichen Musikrichtungen, von Partyhits, über Rock bis zu Gothic könnt ihr dort alles hören. In den Ferien kann es dort jedoch sehr voll werden, so dass die Tanzfläche eher einer Sauna ähnelt.
In der Nähe des Tucholskys (auch in der Bergstraße) findet ihr einen urgemütlichen Irish Pub mit leckerem irischen Gebräu, sowie die Bar Bond, welche hin und wieder kleinere Events anbietet. Donnerstags wird häufig auch direkt an der Uni gefeiert, viele der Fachbereiche organisieren einige Partys; Informationen dazu erhaltet ihr meist durch Flyer in der Mensa oder Plakate auf dem Campus. Aktuelle Informationen zu Studentenpartys findet man auf der Homepage der FachschaftsVertreterKonferenz. Die Studentenpartys überzeugen durch attraktive Eintrittspreise und humane Getränkepreise, von der über die Stadt hinaus bekannten Sportlerpaady einmal abgesehen. Sehr zu empfehlen ist die legendäre Informatik- und Mathe-Party, die jedes Semester von den gleichnamigen Fachschaften veranstaltet wird.
Falls einmal keine Studentenparty steigt, kann man viele der Studenten auch im Max antreffen. In nettem Ambiente bietet es herkömmlichen Dance-Mix aus Schlager, Dancefloor und Techno. Dort finden des Öfteren Studentenpartys der Institute statt sowie diverse besondere Events am Wochenende. Nicht weit entfernt vom Max, im Grasweg, ist das Veranstaltungscenter Traum GmbH. In einem ehemaligen Fabrikgebäude verfügt es über zwei Veranstaltungssäle, ein uriges Restaurant und ein Kino, in denen eigentlich jedes Wochenende etwas los ist. Wer es lieber etwas größer mag, für den bietet das Atrium im ca. 10 km entfernten Raisdorf das Richtige. Auf 4.000 Quadratmetern und drei Floors bietet diese Großraumdisco den Besuchern die unterschiedlichsten Musikrichtungen, Studenten bekommen häufig Eintrittsermäßigung, doch die Preise entsprechen denen von Großdiskotheken. Außerdem gibt es einen stündlich verkehrenden Shuttle-Bus. Weitere Lokalitäten und Infos zu aktuellen Events findet man auch auf der Internetseite foerdefluesterer.de oder auch auf KIELerLEBEN.
Kino
Wer die aktuellen Filme sehen möchte, wird am ehesten im CinemaxX am Bahnhof fündig. Das ist zwar ein sehr schönes und geräumiges Kino mit zehn Sälen, aber außer Montags bis Mittwochs leider recht teuer. Mehr in Uni-Nähe gibt es seit 2006 wieder das renovierte historische metro-Kino in der Holtenauer Straße, ein Filmtheater mit drei Sälen, das neben Hollywood-Produktionen auch Programmkino und Comedyveranstaltungen bietet. In der Woche kostet die Karte für Studenten 5,50 Euro, am Dienstag (Kinotag) 5,00 Euro. Eine weitere preiswerte Alternative zum CinemaxX ist das Studio Filmtheater am Dreiecksplatz. Ans Herz gelegt seien dem Kinofan die wöchentlichen Sneak-Previews, am Mittwoch im Studio Filmtheater und am Freitag im metro. Hier wird ein Film noch vor dem Bundesstart günstig gezeigt. Kleiner Haken: man weiß nie, welcher es sein wird. Lasst euch überraschen.
Einmal in der Woche präsentiert Filmriss das Uni-Kino ganz unterschiedliche Filme im großen Hörsaal des Audimax. Neben einem einmaligen Semesterbeitrag von nur 50 Cent darf man jeden Film für nur 1,50 Euro sehen.
Falls ihr einen Film abseits des Mainstreams gucken möchtet, empfiehlt sich das kommunale Kino (KoKi) im Kultur- und Kommunikationszentrum Die Pumpe e.V.
Kneipen, Biergärten und Restaurants
Natürlich kann man in Kiel nicht nur in der Mensa essen. Schon in direkter Nähe der Uni sind einige nette Restaurants zu finden, wie zum Beispiel das Oblomow, ein kleines Eckrestaurant mit Biergarten, das unter der Woche einen günstigen Mittagstisch anbietet, mittwochs günstige Cocktails und jeden Tag von 23 bis 24 Uhr die Blue Hour, in der verschiedene Biere und andere Getränke für 1,50€ zu haben sind. Es liegt ein Stück die Olshausenstraße hinunter in Richtung Holtenauer Straße. Auf dem gleichen Wege trefft ihr auch auf das Frizz. In der Holtenauer Straße selber finden sich jede Menge Kneipen und Restaurants, z.B. das mexikanische Santa Fe und das asiatische TanTamar, wenn es mal etwas Besonderes sein soll. Wenn es mal nicht so teuer sein soll, bietet sich die Bazille oder das Heinrich VIII an. Letzteres ist besonders dann hilfreich, wenn ihr zu lange zusammen an den Übungsaufgaben getüftelt habt, es hat bis 1.00 Uhr geöffnet. Wo wir gerade bei lange geöffnet sind: Das Hanging Garden (Waitzstraße, zwischen Knooper Weg und Hansastraße) hat in der Woche regelmäßig bis 4 Uhr auf und bietet ab 21 Uhr ein urig-rustikales Flair und außerdem zwei Löwensport Vollstangen-Kicker, eine Dartscheibe, sowie eine groß Absinth-Auswahl. Erwähnt werden soll hier auch noch das Wubbke in der Holtenauer Straße (urig und gemütlich, große Auswahl an Bier- und Whiskey-Sorten). Besonders für den Sommer ist die Forstbaumschule eine wichtige Adresse, hier sitzt man gemütlich draußen in Biergartenatmosphäre, umgeben von einem Park. Kennen sollte man auch die Lokalitäten am Alten Markt. Hier findet man das Hemingway und das Mangos, die beiden wohl bekanntesten Cocktailbars in Kiel, sowie die Kieler Brauerei und ein Steakhaus. Auch das El Paso in der Nähe der Sparkassen-Arena (ehem. Ostseehalle) ist sehr zu empfehlen. Diese Liste ist natürlich nicht einmal ansatzweise komplett. Soll sie auch nicht sein, aber jetzt wisst ihr, wo ihr anfangen könnt.
Wer mehr auf das Grillen im Grünen steht, dem sei wärmstens der Schrevenpark empfohlen. Dort tummelt sich, sobald die ersten Sonnenstrahlen zu sehen sind, ein großer Teil der Studierendenschaft. Einziges Manko: Wegen der Hinterlassenschaften der Teichvögel sollte man nicht gerade seine neueste Picknickdecke verwenden.
Sportliche Betätigungen
Wenn man die ersten Uni-Tage hinter sich hat, fragt man sich, wie es einige schaffen, neben dem Studium noch Sport zu betreiben. Auch wenn ihr der Überzeugung seid, dass die Zeit dafür nicht reicht – nehmt sie euch. Denn wenn der Körper nicht fit ist, wirkt sich das auch auf den Kopf aus.
Unser Sportzentrum in der Olshausenstraße braucht keinen Vergleich mit Einrichtungen anderer Unis zu scheuen – es ist bundesweit auf den ersten Rängen. Hier wird eigentlich jede wichtige Sportart angeboten, je nach Angebot mit freiem Training, Anfänger- und Fortgeschrittenenkursen und Unimannschaft. Über die Möglichkeiten informiert ihr euch am besten im Internet oder über das Programmheft.
Generell benötigt man zur Teilnahme an Veranstaltungen des Hochschulsportes eine sogenannten Hochschulsport-Karte, die man im HSP-Büro für 3 € bekommt. Für die erstmalige Ausstellung benötigt man seinen Personalausweis und ein Passfoto. Zu Anfang eines jeden Semesters kann man die Semestergrundgebühr (die zum Beispiel Skigymnastik, Fußball oder diverse Kampfsportarten beinhaltet) für 12 € oder andere Sportarten zu verschiedenen Preisen buchen. Für viele Kurse muss man sich anmelden (Termine beachten!). Wenn man allerdings einmal seine Hochschulsportkarte hat, kann man die Gebühr für die Verlängerung und für Kurse meist sogar online bezahlen, man braucht also nicht mehr ewig anzustehen. Bei Buchungen von zwei Sportarten, die die Semestergrundgebühr beinhalten, lohnt sich allerdings der Gang zum Hochschulsportbüro, denn dann kann man bei Buchung vor Ort eine halbe Semestergrundgebühr (d.h. 6 €) sparen.
Besondere Erwähnung verdient das Fitnesscenter der Uni (FiZ) – das befindet sich direkt gegenüber dem Sportzentrum. Um dieses nutzen zu können, muss man eine Nutzermarke erwerben, die aber im Vergleich zu kommerziellen Angeboten sehr preiswert ist (zur Zeit 89 Euro für 6 Monate bzw. 60 Euro für 3 Monate zzgl. 1 Euro Mitgliedsbeitrag pro Monat). Möchte man an den Aerobic-Kursen teilnehmen oder die Sauna nutzen, muss man allerdings noch mal extra zahlen.
Da wir hier in der Hauptstadt des Wassersports sind, gibt es natürlich jede Menge Angebote zum Thema Segeln, Surfen und Rudern – nicht nur im Sportzentrum. So gibt es den Akademischen Segler-Verein, den 1. Kieler Ruder-Club und jede Menge Möglichkeiten, Wind- bzw. Kitesurfen zu lernen.
Wo wir gerade am Wasser sind, dort kann man entlang der Kiellinie auch gut auf Inlinern entlang gleiten, und dann im Louf oder in der Forstbaumschule seine Flüssigkeitsvorräte wieder ergänzen. Letztere ist etwas schwierig zu finden, da sie nicht direkt am Wasser liegt. Ihr findet sie, wenn ihr beim Seebad Düsternbrook die Köster Allee hochgeht.