Vektor: Wirtschaftsinformatik: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 10. November 2009, 21:54 Uhr
Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik ist ein wissenschaftlicher Studiengang und vereint die wichtigsten Fächer aus Informatik, Betriebswirtschaftslehre, Jura und Mathematik. Dem Studenten wird hiermit ein umfassender Einstieg in den Studiengang geboten, der mit dem Grad Bachelor of Science (B.Sc.) abgeschlossen wird.
Einschreibung
Der Studiengang beginnt mit dem Wintersemster. Eine Einschreibung zum Sommersemester ist nicht möglich. Möchte man sich als Informatikstudent in den Studiengang Wirtschaftsinformatik umschreiben, ist es ratsam, vorher das Prüfungsamt zwecks Anrechnung schon bestandener Modulleistungen aufzusuchen.
Module
Organisiert ist der Studiengang in Modulen. Ein Modul umfasst ein Semester. Jedes Modul wiederum besteht aus Modulprüfungen, die zumeist schriftlich abgelegt und natürlich auch bestanden werden müssen. Die zu absolvierenden Praktika werden mündlich geprüft. In der Praxis schließt eine Modulprüfung eine Vorlesung mit oder ohne dazugehöriger Übung ab. Bestandene Modulprüfungen bringen ECTS-Punkte. Insgesamt gilt es 180 ECTS-Punkte inkl. Bachelorarbeit zu erreichen.
Modulprüfungen im Fachbereich Informatik
Eine Modulprüfung darf zweimal wiederholt werden. Eine Extraregelung erlaubt allerdings folgendes: Legt man eine Modulprüfung fachsemestergerecht ab, hat man einen Freiversuch. Wer die Klausur im ersten Versuch bestanden hat, darf sie im zweiten Versuch nochmal schreiben, um seine Note zu verbessern. Daraus ergeben sich insgesamt vier Versuche pro Modulprüfung. Wiederholungsprüfungen werden immer am Anfang des Folgesemesters angeboten. Eine Prüfung kann auch in Teilleistungen zerlegt werden. Hinzugezogen werden dann zum Beispiel die Hausaufgaben oder die Teilnahme in den Übungen. Der Dozent legt diese Bedingungen am Anfang des Semesters verbindlich fest. Die BWL- und Rechtmodule haben teilweise andere Verfahrenweisen bzgl. der Wiederholung von Prüfungen. Allgemein gilt jedoch, dass man sich vor einer Prüfung verbindlich anmeldet.
Studiengangaufbau
Im 1. und 2. Semester müssen jeweils Grundmodule in den Fächern Informatik, Wirtschaftsinformatik, BWL und Mathematik besucht werden. Zusammen mit zwei Programmierpraktika runden sie das Grundstudium ab. Im 3. und 4. Semester hört man wiederum jeweils zwei Aufbaumodule Informatik. Desweiteren kommen nun erstmals auch zwei systemorientierte Informatikmodule sowie zwei Rechtmodule dazu. Wirtschaftsinformatik- und Mathematikmodule fallen weg. Zudem hört man im 3. Semester ein BWL-Modul und absolviert ein Softwarepraktikum. Im 4. Semester tritt an Stelle eines Praktikums ein Proseminar/Projekt und man belegt ein weiteres zusätzliches BWL-Modul. Nach dem 4. Semester wird ein Industriepraktikum außerhalb der Universität empfohlen. Alle zuvor genannten Praktika werden uniintern bearbeitet. Im 5. und 6. Semster belegt man Wahlpflichtmodule in den Bereichen Informatik, Wirtschaftsinformatik und BWL. Weiterhin müssen Rechtmodule, Projektmodule und Seminare absolviert werden. Im 6. Semester muss schließlich auch als Abschluss des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsinformatik eine Bachelorarbeit erstellt werden.
Weitere Informationen erhält man unter (Fachprüfungsordnung Wirtschaftsinformatik) bzw. (Fachprüfungsordnung Betriebswirtschaftslehre B.Sc und M.Sc).
Studienverlaufsplan Wirtschaftsinformatik
Hinweis: Der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik wurde noch nicht akkreditiert. Bei Drucklegung ließen sich keine verbindlichen Informationen beschaffen.