Vektor: Veranstaltungsarten: Unterschied zwischen den Versionen

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Anders als in der Schule gibt es im Studium verschiedene Arten von Lehrveranstaltungen. Um die Orientierung ein wenig zu erleichtern, stellen wir euch hier einige typische Veranstaltungsarten einmal kurz vor. Vorweg sei noch gesagt: Sollten Probleme oder Unzufriedenheiten mit dem Dozenten, dem Vorlesungsinhalt oder den Übungen herrschen, so informiert uns bitte, wir können sicher gemeinsam etwas zur Verbesserung der Lage erreichen.


Anders als in der Schule gibt es im Studium verschiedene Arten von Lehrveranstaltungen. Um die Orientierung ein wenig zu erleichtern, stellen wir euch hier einige typische Veranstaltungsarten einmal kurz vor. Vorweg sei noch mal geschickt: Sollten Probleme oder Unzufriedenheiten mit dem Dozenten, dem Vorlesungsinhalt oder den Übungen herrschen, so informiert uns bitte, wir können sicher gemeinsam etwas zur Verbesserung der Lage erreichen.
Auf den Seiten der Fachschaft findet ihr unter der Rubrik „Kontakt“ Möglichkeiten, mit uns in Verbindung zu treten. Wir werden dann versuchen, mit dem jeweiligen Dozenten in Kontakt zu treten und das Problem zu lösen.


Auf den Seiten der Fachschaft habt ihr unter der Rubrik Kontakt die Möglichkeit anonym mit uns in Verbindung zu treten. Möchtet ihr eine Antwort erhalten, solltet ihr jedoch eure E-Mail-Adresse angeben. Wir werden dann versuchen mit dem jeweiligen Dozenten in Kontakt zu treten und das Problem zu lösen.
== Vorlesungen ==


==Vorlesungen==
In den ersten Semestern werdet ihr euer Wissen hauptsächlich aus Vorlesungen beziehen. Vorlesungen werden von Dozenten (Professoren, Privat-Dozenten, manchmal auch Doktoren) gehalten, die allerdings (zum Glück!?) eher nichts vorlesen, dafür aber um so mehr an die Tafel schreiben oder Beamerpräsentationen an die Wand werfen. Jedem Studierenden der CAU ist der Besuch solcher Vorlesungen ohne Anmeldung gestattet, was bedeutet, dass ihr auch einmal in andere Fachbereiche (Stichwort: Nebenfachwahl) hineinschnuppern dürft.


In den ersten Semestern werdet ihr euer Wissen hauptsächlich aus Vorlesungen beziehen. Vorlesungen werden von Dozenten (Professoren, Privat-Dozenten, manchmal auch Doktoren) gehalten, die allerdings (zum Glück!?) eher nichts vorlesen, dafür aber um so mehr an die Tafel schreiben oder zu hübschen Folien vom Projektor erzählen. Jedem Studenten der CAU ist der Besuch solcher Vorlesungen ohne Anmeldung gestattet, was bedeutet, dass ihr auch einmal in andere Fachbereiche (Stichwort: Nebenfachwahl) hineinschnuppern dürft.
Vorlesungen dienen der Stoffübermittlung. In wie weit diese Übermittlung auch eine Vermittlung ist, hängt vom Dozenten, von euch und den begleitenden Lehrveranstaltungen (z.B. Übungen) ab. Vorlesungen sind in der Regel nicht der Ort, um Fragen zu stellen, jedoch freuen sich die meisten Dozenten über Korrekturen und intelligente Zwischenfragen.


Vorlesungen dienen der Stoffübermittlung. In wie weit diese Übermittlung auch eine Vermittlung ist, hängt vom Dozenten, von euch und den begleitenden Lehrveranstaltungen (z.B. Übungen) ab. Vorlesungen sind in der Regel nicht der Ort, um Fragen zu stellen, jedoch freut sich der ein oder andere Dozent über Korrekturen und intelligente Zwischenfragen.
Mitunter kommt es in Mode, ähnlich wie in den populären Disziplinen BWL oder Jura, die Vorlesungen für ausgedehnte Unterhaltungen mit den Kommilitonen (d.h. anderen Studierenden) zu nutzen. Das stört die am Stoff Interessierten gewaltig. Unsere Bitte: Solltet ihr eher unruhige Zeitgenossen sein, nutzt doch vermehrt die hinteren Bänke der Hörsäle oder geht stattdessen Kaffee trinken.
Die Anwesenheit in der Vorlesung ist übrigens (meist) keine Pflicht. Anders ist es bei den meisten Übungen, bei denen Anwesenheitspflicht besteht. In den Vorlesungen wird aber der Stoff vermittelt, den ihr für die Übungen und die wöchentlichen Übungsaufgaben benötigt.


Mitunter kommt es in Mode, ähnlich wie in den populären Disziplinen BWL oder Jura die Vorlesungen für ausgedehnte Unterhaltungen mit den Kommilitonen (andere Studierende) zu nutzen. Das stört andere Interessierte gewaltig. Unsere Bitte: Solltet ihr eher unruhige Zeitgenossen sein, nutzt doch vermehrt die hinteren Bänke der Hörsäle. Die Anwesenheit in der Vorlesung ist übrigens keine Voraussetzung, um einen Leistungsnachweis (Schein) in der Veranstaltung zu erlangen, mal abgesehen von seltenen Veranstaltungen, in denen es Teilnahmescheine zu verschenken gibt.
Das Mitschreiben in Vorlesungen ist oft notwendig, stellt aber anfangs häufig ein gewisses Problem dar, weil es doch recht schwierig ist, gleichzeitig zu schreiben und den Stoff zu verinnerlichen. Dies ist aber von Dozent zu Dozent unterschiedlich; bei einigen ist die mündliche Information der schriftlichen an der Tafel fast gleichzusetzen, bei anderen ist die schriftliche Information nur als roter Faden gedacht, so dass man sich Ergänzungen dazu machen sollte, damit man nachher nicht vor einem Sammelsurium von Worten und Formeln sitzt. Glücklicherweise setzt es sich immer mehr durch, dass Dozenten ihre Skripte (also das, was sie an die Tafel schreiben) online zur Verfügung stellen. Manche Studenten schreiben auch während der Vorlesung auf ihren Notebooks mit und stellen die Sachen danach ins Internet. Dies ist jedoch in manchen Vorlesungen untersagt oder zeitlich nicht machbar. Vielleicht finden sich ja auch für die diesjährigen Erstsemester-Veranstaltungen ein paar Freiwillige.


Das Mitschreiben in Vorlesungen ist meistens notwendig, stellt aber anfangs häufig ein gewisses Problem dar, weil es doch recht schwierig ist, gleichzeitig zu schreiben und den Stoff zu verinnerlichen. Dies ist aber von Dozent zu Dozent unterschiedlich; bei einigen ist die mündliche Information der schriftlichen an der Tafel fast gleichzusetzen, bei anderen ist die schriftliche Information nur als roter Faden gedacht, so dass man sich Ergänzungen dazu machen sollte, damit man nachher nicht vor einem Sammelsurium von Worten und Formeln sitzt. Glücklicherweise setzt es sich immer mehr durch, dass Dozenten ihre Skripte (also das, was sie an die Tafel schreiben) ins Internet stellen. Manche Studenten schreiben auch während der Vorlesung auf ihren Notebooks mit und stellen die Sachen danach ins Internet. Vielleicht finden sich ja auch für die diesjährigen Erstsemester-Veranstaltungen ein paar Freiwillige.
Auf jeden Fall solltet ihr euch die Zeit nehmen, die Vorlesung in Ruhe nach- bzw. vorzubereiten, denn anders als in der Schule ist man in Mathematik und Informatik in kürzester Zeit abgehängt. Hilfreich dabei können natürlich auch vom Dozenten empfohlene Bücher oder schon existierende Vorlesungsskripte sein, oder man lässt sich durch eine andere Art von Lehrveranstaltung zur Nachbereitung zwingen:
 
Auf jeden Fall solltet ihr euch die Zeit nehmen, die Vorlesung in Ruhe nachzuarbeiten, denn anders als in den bereits benannten populären Disziplinen ist man in Mathematik und Informatik in kürzester Zeit abgehängt. Hilfreich dabei können natürlich auch vom Dozenten empfohlene Bücher oder schon existierende Vorlesungsskripte sein, oder man lässt sich durch eine andere Art von Lehrveranstaltung zur Nachbereitung zwingen:


==Übungen==
==Übungen==


Übungen begleiten Vorlesungen und dienen dazu, euer neues Wissen einzuüben, anzuwenden, Unklarheiten zu beseitigen und die zugehörigen fachlichen Fähigkeiten zu erlernen. Sie finden in Gruppen von etwa zwanzig Studierenden statt, sind meistens zweistündig und werden von Doktoranden, Dozenten oder HiWis betreut. Eure Übungsgruppenleiter können sich dort natürlich intensiver mit euren Fragen und Problemen auseinandersetzen, als es in den Vorlesungen möglich ist. Übungen ohne dazugehörige Vorlesung gibt es in unseren Fachbereichen nicht. Da erst einmal Stoff zum Üben erarbeitet werden muss, fangen die Übungen üblicherweise erst einige Zeit nach Semesterstart an.
Übungen begleiten Vorlesungen und dienen dazu, euer neues Wissen einzuüben, anzuwenden, Unklarheiten zu beseitigen und die zugehörigen fachlichen Fähigkeiten zu erlernen. Sie finden in Gruppen von etwa zwanzig Studierenden statt, sind meistens zweistündig und werden von Doktoranden, Dozenten oder HiWis betreut. Eure Übungsgruppenleiter können sich dort natürlich intensiver mit euren Fragen und Problemen auseinandersetzen, als es in den Vorlesungen möglich ist. Übungen ohne zugehörige Vorlesung gibt es in unseren Fachbereichen nicht. Da erst einmal Stoff zum Üben erarbeitet werden muss, fangen die Übungen üblicherweise erst einige Zeit nach Semesterstart an. Es gibt aber auch Ausnahmen; wenn ihr also sicher sein wollt, haltet euch an die Termine aus dem UnivIS und achtet in den ersten Vorlesungen auf Hinweise dazu.
 
Eine Anmeldung zu diesen Übungen ist meistens erforderlich und wird in der Regel in den ersten zur Übung gehörigen Vorlesungen durchgeführt, es werden Listen mit den angebotenen Terminen herumgegeben und die Studenten werden gebeten, sich einzutragen und für sie nicht passende Zeiten zu kennzeichnen. Im Bereich der Informatik ist durchaus eine direkte Wahl einer konkreten Übungsgruppe auf elektronischem Wege üblich, alle Informationen hierfür werden in diesem Fall vom Dozenten in der ersten oder zweiten Vorlesung bekanntgegeben.
 
Euch werden wöchentlich Aufgaben gestellt, die ihr zu einem bestimmten Termin abgegeben haben müsst, damit sie von den Übungsgruppenleitern korrigiert werden. In der darauffolgenden Übung werden diese dann besprochen. Besprechen heißt von Übungsgruppenleiter zu Übungsgruppenleiter auch immer ein wenig etwas anderes, z.B. dass der Übungsleiter die Aufgaben vorrechnet oder einer von euch seine Ergebnisse vorstellt. Hierbei scheut euch bitte nicht Fragen zu stellen, wenn ihr etwas nicht verstanden haben solltet. Es ist nicht wie in der Schule, dass eure mündliche Leistung in eine Note eingehen könnte. Daher: Nur Mut zur Frage! Manchmal gibt es auch Präsenzaufgaben, die nur in den Übungen vor Ort bearbeitet oder vom Leiter präsentiert werden. Diese Art der Aufgaben erfreuen sich unter den Studierenden immer höherer Beliebtheit.
 
Teilweise sind die Übungsaufgaben komplett freiwillig und dienen nur dem, was ihr Name schon andeutet: dem Üben. Es können aber auch Bonuspunkte auf eine Klausur am Semesterende oder überhaupt erst eine Klausurzulassung damit verbunden sein (ja, mit den Bonuspunkten kann man dann theoretisch auch mal 120% erreichen…). Einige Scheine wurden in den alten Studiengängen ausschließlich für die Bearbeitung der Übungsaufgaben vergeben. Diese Option existiert aber für Bachelor-Studierende nicht, sie müssen in jedem Fall eine Klausur oder mündliche Prüfung absolvieren. Unabhängig davon solltet ihr euch mit den Aufgaben auf jeden Fall eingehend beschäftigen. Sie sind eine gute Vorbereitung auf die Klausur und ein gutes Mittel, um den Stoff zu vertiefen.


Einige Übungsgruppenleiter, auf jeden Fall aber die Dozenten, bieten eine Sprechstunde an. Während dieser kann man noch mal auf kritische Punkte der Vorlesung eingehen und sich auch Tipps zur aktuellen Übungsaufgabenserie abholen. Auch wenn Übungsleiter schon lange studieren, sind sie genauso wenig Ansprechpartner für Fragen zur Prüfungsordnung wie die Dozenten der Vorlesungen.
Eine Anmeldung zu diesen Übungen ist meistens erforderlich und wird in der Mathematik und Informatik in der Regel in der ersten Vorlesung erklärt. Früher wurden Listen mit den angebotenen Terminen herumgegeben und die Studenten wurden gebeten, sich einzutragen und die für sie nicht passenden Zeiten zu kennzeichnen. Inzwischen sind diese Listen meist virtuell, bis zu einem bestimmten Termin muss man sich in ein Onlineformular eingetragen haben. Im Bereich der Informatik ist durchaus eine direkte Wahl einer konkreten Übungsgruppe auf elektronischem Wege üblich. Alle Informationen hierfür werden in diesem Fall vom Dozenten in der ersten oder zweiten Vorlesung bekanntgegeben. In den Nebenfächern kann es auch sein, dass man sich vor Vorlesungsbeginn persönlich anmelden muss.


Die Übungsaufgaben, von denen die Rede ist, sind schwer, manchmal zu schwer, um die Lösung alleine zu finden. Und vor allem bei der Mathematik ist dies von den Dozenten auch so geplant, also nicht erschrecken! Findet euch mit anderen Kommilitonen zusammen und versucht zusammen, etwa nachmittags in der Mensa, die Aufgaben, so gut es geht, zu bearbeiten. Auch wenn die Dozenten Abgaben in höchstens Zweiergruppen wünschen, ist die Zusammenarbeit in großer Gruppe sinnvoll; die Ergebnisse notieren sollte jede Gruppe jedoch unabhängig und für sich alleine. Die Zeit, die dafür einzukalkulieren ist, schwankt je nach persönlichen Fähigkeiten zwischen zwei und zehn Stunden, wobei die mathematischen Veranstaltungen eher die obere Grenze berühren. Hier tut sich auf, warum Studieren eine Vollzeitbeschäftigung ist und es gravierende Unterschiede zu den obigen populären Disziplinen gibt. Übung macht den Master!
Euch werden wöchentlich Aufgaben gestellt, die ihr zu einem bestimmten Termin abgegeben haben müsst, damit sie von den Übungsgruppenleitern korrigiert werden. In der darauffolgenden Übung werden diese dann besprochen. Besprechen heißt von Übungsgruppenleiter zu Übungsgruppenleiter auch immer ein wenig etwas anderes, z.B. dass der Übungsleiter die Aufgaben vorrechnet oder einer von euch seine Ergebnisse vorstellt. Hierbei scheut euch bitte nicht, Fragen zu stellen, wenn ihr etwas nicht verstanden haben solltet. Es ist nicht wie in der Schule, dass eure mündliche Leistung in eine Note eingehen könnte. Daher: Nur Mut zur Frage! Vor allem in der Informatik gibt es auch Präsenzaufgaben, die nur in den Übungen vor Ort bearbeitet oder vom Leiter präsentiert werden.


Teilweise sind die Übungsaufgaben in der Informatik komplett freiwillig und dienen nur dem, was ihr Name schon andeutet: dem Üben. Es können aber auch Bonuspunkte auf eine Klausur am Semesterende  (ja, mit den Bonuspunkten kann man dann theoretisch auch mal 120% erreichen …) damit verbunden sein. Oft erhält man durch die erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben aber überhaupt erst die Klausurzulassung. Studierende müssen, um eine Vorlesung abzuschließen, eine Klausur oder mündliche Prüfung absolvieren, die oft auf den Übungsaufgaben basiert. Also solltet ihr euch mit den Aufgaben auf jeden Fall eingehend beschäftigen. Sie sind nicht nur eine gute Vorbereitung auf die Klausur, sondern auch ein gutes Mittel, um den Stoff zu vertiefen.


==Scheine==
Einige Übungsgruppenleiter und die Dozenten, bieten eine Sprechstunde an. Während dieser kann man noch mal auf kritische Punkte der Vorlesung eingehen und sich auch Tipps zur aktuellen Übungsaufgabenserie abholen. Aber auch wenn Übungsleiter schon lange studieren, sind sie genauso wenig Ansprechpartner für Fragen zur Prüfungsordnung wie die Dozenten der Vorlesungen.
Ein „Schein“ ist der gedruckte Nachweis eurer (erfolgreichen) Teilnahme an einer bestimmten Veranstaltung. Für das Studium sind verschiedene „Arten“ von Scheinen notwendig. Besonders beim Lehramtsstudium gibt es manchmal einen „Teilnahmeschein“, welcher im Allgemeinen für regelmäßige Anwesenheit beispielsweise in einem Seminar ausgeben wird.
Die oben genannten Aufgaben in den Übungen sind meist Grundlage für den „Übungsschein“ (Leistungsnachweis).
Auch schon erwähnt wurde eine Klausur am Ende des Semesters als Grundlage für einen Schein (teilweise ein „Übungsschein“, manchmal auch ein „Klausurschein“, was aber egal ist, es sind beides „Leistungsscheine“ - und darauf kommt es an). Hierzu ist zu sagen, dass in der Informatik üblicherweise Noten vergeben werden (ausschlaggebend hierfür ist dann nur die Klausur und eventuelle Boni), in der Mathematik auch nicht bei einer Klausur (sondern nur im Hauptstudium bei den Seminaren). Die Scheine, die ihr (hoffentlich) am Semesterende bekommt, bestätigen den Erhalt einer bestimmten Anzahl an Leistungspunkten (ECTS-Punkten), die man für den Bachelorabschluss benötigt. Die genauen Kriterien für die Scheinvergabe werden am Anfang des Semesters individuell vom jeweiligen Dozenten festgelegt, also erkundigt euch danach.


Die Scheine an sich gibt es in der Mathematik in der letzten Vorlesung oder beim Übungsleiter. In der Informatik werden die Scheine in der Studierendendatenbank, für die ihr zu Beginn eures Studiums Zugangsdaten erhaltet, gespeichert. Im Ausnahmefall gibt es (donnerstags) im Geschäftszimmer des Instituts im 7. Stock des Verwaltungshochhauses gegen Ende der jeweiligen Ferien eine Papierfassung. Also alles höchst unterschiedlich und Ausnahmen bestätigen die Regel, wer hätte es gedacht. Nur erwähnt werden sollte es hier unbedingt, weil die Frage gegen Ende jeden Semesters kommt - weglaufen werden die Scheine jedenfalls nicht.
Die Übungsaufgaben, von denen die Rede ist, sind schwer, manchmal zu schwer, um die Lösung alleine zu finden. Und vor allem in der Mathematik ist dies von den Dozenten auch so geplant. Also nicht erschrecken! Findet euch mit anderen Kommilitonen zusammen und versucht zusammen, etwa nachmittags in der Mensa, die Aufgaben, so gut es geht, zu bearbeiten. Auch wenn die Dozenten Abgaben in höchstens Zweiergruppen wünschen, ist die Zusammenarbeit in größeren Gruppen sinnvoll. Den sauberen Aufschrieb der Ergebnisse, sollte jede Gruppe jedoch unabhängig und für sich alleine erledigen. Die Zeit, die dafür einzukalkulieren ist, schwankt je nach persönlichen Fähigkeiten zwischen zwei und vierzehn Stunden, wobei die mathematischen Veranstaltungen eher die obere Grenze berühren. Hier tut sich auf, warum Studieren eine Vollzeitbeschäftigung ist. Übung macht den Master!
 
Nicht jede Veranstaltung muss mit einem Schein von euch absolviert werden, jedoch empfiehlt sich das allgemein. Im späteren Verlauf des Studiums könnte ein Schein in der von euch besuchten Veranstaltung nicht notwendig sein (weil ihr etwa schon ausreichend habt) - trotzdem ist ein Schein aber auch eine persönliche Bestätigung.


==Tutorien==
==Tutorien==


Tutorien sind Blockveranstaltungen, die der Nachbereitung von Vorlesungen dienen. Man könnte sie auch als aufgebohrte Übungen klassifizieren. So werden zum Beispiel jeweils nach den ersten beiden Semestern meist zweiwöchige Tutorien in Linearer Algebra sowie Analysis angeboten, die wiederum von HiWis geleitet werden. Sie sind eine weitere Möglichkeit, noch offene Fragen zu klären und eine willkommene Abwechslung zum Lernen im stillen Kämmerlein und sollten unbedingt besucht werden, wenn man die Nachschreibeklausur nach den Semesterferien schreiben muss.
Tutorien sind Veranstaltungen, die bei uns der Nachbereitung von Vorlesungen dienen. Man könnte sie auch als vertiefende Übungen klassifizieren. So gibt es zum Beispiel PerLe-Tutorien, die Hilfestellung bei der Bearbeitung der Übungsaufgaben der ersten Mathematik-Vorlesungen (auch Mathe A) bieten.


==Praktika==
Zudem werden meist jeweils nach den ersten beiden Semestern zweiwöchige Tutorien in Linearer Algebra sowie Analysis angeboten, die wiederum von HiWis geleitet werden.


Es gibt zwei Sorten von Praktika:
Tutorien sind eine weitere Möglichkeit, offene Fragen zu klären und eine willkommene Abwechslung zum Lernen im stillen Kämmerlein.


Zum einen Praktika außerhalb der Uni, zum Beispiel die Schulpraktika der Lehramtsstudierenden oder das Industriepraktikum in der Informatik.
==Praktika und Projekte==


Zum anderen gibt es Praktika innerhalb der Uni, in denen das praktische wissenschaftliche Arbeiten erlernt werden soll. Auch hierfür muss man sich in der Regel anmelden. So werden zum Beispiel im Hardwarepraktikum Schaltkreise am Rechner simuliert oder in den Physikpraktika Versuche aus verschiedenen Gebieten (Mechanik, Optik, …) durchgeführt. Für im Hauptstudium durchgeführte Praktika werden häufig Programmierkenntnisse in geringem Maße vorausgesetzt, kleine Einführungen dazu bietet das Rechenzentrum in der vorlesungsfreien Zeit an, meist genügen aber Erfahrungen aus den Grundmodulen. Gleich im ersten Semester ist für die Informatik das einführende Programmierpraktikum angesiedelt. Hier werden in kleinen Gruppen die Programmierkenntnisse (vermutlich dieses Semester in der funktionalen Sprache Scheme) vertieft, während obige Übungen eher theoretische Sachverhalte beleuchten.
Neben den eher theorielastigen Vorlesungen, gibt es manchmal auch Praktika und Projekte, in denen die Praxis eine größere Rolle spielt. Für die Lehramtsstudierenden sind dies besonders die Schulpraktika. Die 1-Fach-Mathematikstudenten in Laufe ihres Studiums ein Berufspraktikum absolvieren, entweder außerhalb der Uni oder im Rahmen einer Lehrveranstaltung oder Hiwi-Stelle.
Als Informatiker hat man z. B. die Chance das Hardwarepraktikum zu besuchen, in dem das Wissen aus Computersysteme vertieft und die dort kennen gelernten Bauteile, z.B. Addierer, am Computer aufgebaut und simuliert werden. Zudem muss jeder Informatikstudent im Laufe seines Studiums das Softwareprojekt absolvieren, in dem in Gruppen funktionsfähige Software entwickelt werden soll.


==Proseminare und Seminare==
==Proseminare und Seminare==


Veranstaltungen, die ihr später in unserem Fachbereich kennenlernen werdet, sind Proseminare und Seminare.
In den Seminaren hält jeder Teilnehmer einen Vortrag über einen Abschnitt aus einem Buch oder über eine wissenschaftliche Originalarbeit. Sofern sich die Möglichkeit bietet, empfiehlt es sich, vor dem ersten eigenen Vortrag, ein Seminar als Gast zu besuchen, damit man weiß, was einen erwartet. In der Mathematik gibt es zum Üben zunächst ein Proseminar, dieses ist weniger umfangreich als ein Seminar und in der Regel unbenotet.
 
==Prüfungsmanagement (StudiDB/QIS)==


An einem Proseminar könnt ihr schon vor der Zwischenprüfung oder der Diplomvorprüfung teilnehmen. Hier wird meist ein Teilgebiet des Studienfaches anhand konkreter Probleme erarbeitet. Insbesondere sollen Studierende selbst die notwendigen Begriffe und Methoden entwickeln, deren Bedeutung durch das eher passive Aufnehmen in den Vorlesungen nicht unbedingt klar wird.
Gegen Ende des Semester (im Wintersemester meist im Januar, im Sommersemester im Juni) muss man sich fristgerecht für die Klausuren anmelden, an denen man im ersten Prüfungszeitraum teilnehmen möchte. Für die Informatik geschieht dies in der [http://www.informatik.uni-kiel.de/ifi/studium-lehre/studidb StudiDB], für alle anderen Fächer dient die [http://www.uni-kiel.de/qis Studierenden-Online-Funktion (QIS)] als Plattform. Dort werden auch all eure Prüfungsergebnisse elektronisch gespeichert. Viele Fächer regeln zudem die Anmeldung für ihre Seminare über das QIS, dies ist aber weder in der Informatik noch in der Mathematik der Fall.


In den Seminaren hingegen hält jeder Teilnehmer einen Vortrag über einen Abschnitt aus einem Buch oder über eine wissenschaftliche Originalarbeit. Es empfiehlt sich, vor dem ersten eigenen Vortrag ein Seminar als Gast zu besuchen, damit man weiß, was einen erwartet.
[[Kategorie:Vektor]]

Aktuelle Version vom 3. September 2015, 20:37 Uhr

Anders als in der Schule gibt es im Studium verschiedene Arten von Lehrveranstaltungen. Um die Orientierung ein wenig zu erleichtern, stellen wir euch hier einige typische Veranstaltungsarten einmal kurz vor. Vorweg sei noch gesagt: Sollten Probleme oder Unzufriedenheiten mit dem Dozenten, dem Vorlesungsinhalt oder den Übungen herrschen, so informiert uns bitte, wir können sicher gemeinsam etwas zur Verbesserung der Lage erreichen.

Auf den Seiten der Fachschaft findet ihr unter der Rubrik „Kontakt“ Möglichkeiten, mit uns in Verbindung zu treten. Wir werden dann versuchen, mit dem jeweiligen Dozenten in Kontakt zu treten und das Problem zu lösen.

Vorlesungen

In den ersten Semestern werdet ihr euer Wissen hauptsächlich aus Vorlesungen beziehen. Vorlesungen werden von Dozenten (Professoren, Privat-Dozenten, manchmal auch Doktoren) gehalten, die allerdings (zum Glück!?) eher nichts vorlesen, dafür aber um so mehr an die Tafel schreiben oder Beamerpräsentationen an die Wand werfen. Jedem Studierenden der CAU ist der Besuch solcher Vorlesungen ohne Anmeldung gestattet, was bedeutet, dass ihr auch einmal in andere Fachbereiche (Stichwort: Nebenfachwahl) hineinschnuppern dürft.

Vorlesungen dienen der Stoffübermittlung. In wie weit diese Übermittlung auch eine Vermittlung ist, hängt vom Dozenten, von euch und den begleitenden Lehrveranstaltungen (z.B. Übungen) ab. Vorlesungen sind in der Regel nicht der Ort, um Fragen zu stellen, jedoch freuen sich die meisten Dozenten über Korrekturen und intelligente Zwischenfragen.

Mitunter kommt es in Mode, ähnlich wie in den populären Disziplinen BWL oder Jura, die Vorlesungen für ausgedehnte Unterhaltungen mit den Kommilitonen (d.h. anderen Studierenden) zu nutzen. Das stört die am Stoff Interessierten gewaltig. Unsere Bitte: Solltet ihr eher unruhige Zeitgenossen sein, nutzt doch vermehrt die hinteren Bänke der Hörsäle oder geht stattdessen Kaffee trinken. Die Anwesenheit in der Vorlesung ist übrigens (meist) keine Pflicht. Anders ist es bei den meisten Übungen, bei denen Anwesenheitspflicht besteht. In den Vorlesungen wird aber der Stoff vermittelt, den ihr für die Übungen und die wöchentlichen Übungsaufgaben benötigt.

Das Mitschreiben in Vorlesungen ist oft notwendig, stellt aber anfangs häufig ein gewisses Problem dar, weil es doch recht schwierig ist, gleichzeitig zu schreiben und den Stoff zu verinnerlichen. Dies ist aber von Dozent zu Dozent unterschiedlich; bei einigen ist die mündliche Information der schriftlichen an der Tafel fast gleichzusetzen, bei anderen ist die schriftliche Information nur als roter Faden gedacht, so dass man sich Ergänzungen dazu machen sollte, damit man nachher nicht vor einem Sammelsurium von Worten und Formeln sitzt. Glücklicherweise setzt es sich immer mehr durch, dass Dozenten ihre Skripte (also das, was sie an die Tafel schreiben) online zur Verfügung stellen. Manche Studenten schreiben auch während der Vorlesung auf ihren Notebooks mit und stellen die Sachen danach ins Internet. Dies ist jedoch in manchen Vorlesungen untersagt oder zeitlich nicht machbar. Vielleicht finden sich ja auch für die diesjährigen Erstsemester-Veranstaltungen ein paar Freiwillige.

Auf jeden Fall solltet ihr euch die Zeit nehmen, die Vorlesung in Ruhe nach- bzw. vorzubereiten, denn anders als in der Schule ist man in Mathematik und Informatik in kürzester Zeit abgehängt. Hilfreich dabei können natürlich auch vom Dozenten empfohlene Bücher oder schon existierende Vorlesungsskripte sein, oder man lässt sich durch eine andere Art von Lehrveranstaltung zur Nachbereitung zwingen:

Übungen

Übungen begleiten Vorlesungen und dienen dazu, euer neues Wissen einzuüben, anzuwenden, Unklarheiten zu beseitigen und die zugehörigen fachlichen Fähigkeiten zu erlernen. Sie finden in Gruppen von etwa zwanzig Studierenden statt, sind meistens zweistündig und werden von Doktoranden, Dozenten oder HiWis betreut. Eure Übungsgruppenleiter können sich dort natürlich intensiver mit euren Fragen und Problemen auseinandersetzen, als es in den Vorlesungen möglich ist. Übungen ohne zugehörige Vorlesung gibt es in unseren Fachbereichen nicht. Da erst einmal Stoff zum Üben erarbeitet werden muss, fangen die Übungen üblicherweise erst einige Zeit nach Semesterstart an. Es gibt aber auch Ausnahmen; wenn ihr also sicher sein wollt, haltet euch an die Termine aus dem UnivIS und achtet in den ersten Vorlesungen auf Hinweise dazu.

Eine Anmeldung zu diesen Übungen ist meistens erforderlich und wird in der Mathematik und Informatik in der Regel in der ersten Vorlesung erklärt. Früher wurden Listen mit den angebotenen Terminen herumgegeben und die Studenten wurden gebeten, sich einzutragen und die für sie nicht passenden Zeiten zu kennzeichnen. Inzwischen sind diese Listen meist virtuell, bis zu einem bestimmten Termin muss man sich in ein Onlineformular eingetragen haben. Im Bereich der Informatik ist durchaus eine direkte Wahl einer konkreten Übungsgruppe auf elektronischem Wege üblich. Alle Informationen hierfür werden in diesem Fall vom Dozenten in der ersten oder zweiten Vorlesung bekanntgegeben. In den Nebenfächern kann es auch sein, dass man sich vor Vorlesungsbeginn persönlich anmelden muss.

Euch werden wöchentlich Aufgaben gestellt, die ihr zu einem bestimmten Termin abgegeben haben müsst, damit sie von den Übungsgruppenleitern korrigiert werden. In der darauffolgenden Übung werden diese dann besprochen. Besprechen heißt von Übungsgruppenleiter zu Übungsgruppenleiter auch immer ein wenig etwas anderes, z.B. dass der Übungsleiter die Aufgaben vorrechnet oder einer von euch seine Ergebnisse vorstellt. Hierbei scheut euch bitte nicht, Fragen zu stellen, wenn ihr etwas nicht verstanden haben solltet. Es ist nicht wie in der Schule, dass eure mündliche Leistung in eine Note eingehen könnte. Daher: Nur Mut zur Frage! Vor allem in der Informatik gibt es auch Präsenzaufgaben, die nur in den Übungen vor Ort bearbeitet oder vom Leiter präsentiert werden.

Teilweise sind die Übungsaufgaben in der Informatik komplett freiwillig und dienen nur dem, was ihr Name schon andeutet: dem Üben. Es können aber auch Bonuspunkte auf eine Klausur am Semesterende (ja, mit den Bonuspunkten kann man dann theoretisch auch mal 120% erreichen …) damit verbunden sein. Oft erhält man durch die erfolgreiche Bearbeitung der Übungsaufgaben aber überhaupt erst die Klausurzulassung. Studierende müssen, um eine Vorlesung abzuschließen, eine Klausur oder mündliche Prüfung absolvieren, die oft auf den Übungsaufgaben basiert. Also solltet ihr euch mit den Aufgaben auf jeden Fall eingehend beschäftigen. Sie sind nicht nur eine gute Vorbereitung auf die Klausur, sondern auch ein gutes Mittel, um den Stoff zu vertiefen.

Einige Übungsgruppenleiter und die Dozenten, bieten eine Sprechstunde an. Während dieser kann man noch mal auf kritische Punkte der Vorlesung eingehen und sich auch Tipps zur aktuellen Übungsaufgabenserie abholen. Aber auch wenn Übungsleiter schon lange studieren, sind sie genauso wenig Ansprechpartner für Fragen zur Prüfungsordnung wie die Dozenten der Vorlesungen.

Die Übungsaufgaben, von denen die Rede ist, sind schwer, manchmal zu schwer, um die Lösung alleine zu finden. Und vor allem in der Mathematik ist dies von den Dozenten auch so geplant. Also nicht erschrecken! Findet euch mit anderen Kommilitonen zusammen und versucht zusammen, etwa nachmittags in der Mensa, die Aufgaben, so gut es geht, zu bearbeiten. Auch wenn die Dozenten Abgaben in höchstens Zweiergruppen wünschen, ist die Zusammenarbeit in größeren Gruppen sinnvoll. Den sauberen Aufschrieb der Ergebnisse, sollte jede Gruppe jedoch unabhängig und für sich alleine erledigen. Die Zeit, die dafür einzukalkulieren ist, schwankt je nach persönlichen Fähigkeiten zwischen zwei und vierzehn Stunden, wobei die mathematischen Veranstaltungen eher die obere Grenze berühren. Hier tut sich auf, warum Studieren eine Vollzeitbeschäftigung ist. Übung macht den Master!

Tutorien

Tutorien sind Veranstaltungen, die bei uns der Nachbereitung von Vorlesungen dienen. Man könnte sie auch als vertiefende Übungen klassifizieren. So gibt es zum Beispiel PerLe-Tutorien, die Hilfestellung bei der Bearbeitung der Übungsaufgaben der ersten Mathematik-Vorlesungen (auch Mathe A) bieten.

Zudem werden meist jeweils nach den ersten beiden Semestern zweiwöchige Tutorien in Linearer Algebra sowie Analysis angeboten, die wiederum von HiWis geleitet werden.

Tutorien sind eine weitere Möglichkeit, offene Fragen zu klären und eine willkommene Abwechslung zum Lernen im stillen Kämmerlein.

Praktika und Projekte

Neben den eher theorielastigen Vorlesungen, gibt es manchmal auch Praktika und Projekte, in denen die Praxis eine größere Rolle spielt. Für die Lehramtsstudierenden sind dies besonders die Schulpraktika. Die 1-Fach-Mathematikstudenten in Laufe ihres Studiums ein Berufspraktikum absolvieren, entweder außerhalb der Uni oder im Rahmen einer Lehrveranstaltung oder Hiwi-Stelle. Als Informatiker hat man z. B. die Chance das Hardwarepraktikum zu besuchen, in dem das Wissen aus Computersysteme vertieft und die dort kennen gelernten Bauteile, z.B. Addierer, am Computer aufgebaut und simuliert werden. Zudem muss jeder Informatikstudent im Laufe seines Studiums das Softwareprojekt absolvieren, in dem in Gruppen funktionsfähige Software entwickelt werden soll.

Proseminare und Seminare

In den Seminaren hält jeder Teilnehmer einen Vortrag über einen Abschnitt aus einem Buch oder über eine wissenschaftliche Originalarbeit. Sofern sich die Möglichkeit bietet, empfiehlt es sich, vor dem ersten eigenen Vortrag, ein Seminar als Gast zu besuchen, damit man weiß, was einen erwartet. In der Mathematik gibt es zum Üben zunächst ein Proseminar, dieses ist weniger umfangreich als ein Seminar und in der Regel unbenotet.

Prüfungsmanagement (StudiDB/QIS)

Gegen Ende des Semester (im Wintersemester meist im Januar, im Sommersemester im Juni) muss man sich fristgerecht für die Klausuren anmelden, an denen man im ersten Prüfungszeitraum teilnehmen möchte. Für die Informatik geschieht dies in der StudiDB, für alle anderen Fächer dient die Studierenden-Online-Funktion (QIS) als Plattform. Dort werden auch all eure Prüfungsergebnisse elektronisch gespeichert. Viele Fächer regeln zudem die Anmeldung für ihre Seminare über das QIS, dies ist aber weder in der Informatik noch in der Mathematik der Fall.